Mittwoch, 12. Oktober 2016

Stuck nachrüsten - Neugestaltung alter und neuer Räume mitStuckrosetten und Stuckleisten


Stuckverzierungen geben alten Häusern erst ihren besonderen Charakter. Einfach nur große Räume mit hohen Decken wirken manchmal etwas trostlos. Ganz besonders dann, wenn in einigen Räumen noch der alte Stuck vorhanden ist. Es gibt viele Möglichkeiten originalen Stuck nachzurüsten. Individuell angepasst an den Baustil des Hauses, den Raumdimensionen und der vorhandenen Deckenhöhe. Dabei kann auf vorgefertigte Elemente wie Stuckrosetten, Hohlkehlen und Stuckprofile zugegriffen werden. Auch Eckverzierungen und kleine freie Verzierungen gibt es in vielfältigen Varianten. Wenn zum Beispiel in allen Räumen umlaufend die gleiche Hohlkehle vorhanden ist kann in der Stuckwerkstatt auch genau diese nachgefertigt werden. 

Bei individuell nachgefertigten Stuckelementen ist nach dem Einbau kein Unterschied zum ursprünglich vorhandenem Stuck zu erkennen. Die Räume wirken als wäre der Stuck schon immer dort gewesen. Eingriffe dieser Art werden im Rahmen von Grundsanierungen durchgeführt. Da ein Großteil der Arbeiten Vorbereitungen in der Stuckwerkstatt sind, ist es auch Möglich die Stucknachrüstung während einer normalen Renovierung auszuführen. In nur wenigen Stunden können Stuckateure von einem Meisterbetrieb einen Raum so ausstatten, wie es zur Zeit der Entstehung des Gebäudes gemacht worden wäre. 

Expertentipp: Überlassen Sie die Nachrüstung dem Stuckateurmeister Ihres Vertrauens, damit ist sichergestellt, dass der eingebaute Stuck dauerhaft hält und keine Übergänge oder Stoßstellen mehr zu erkennen sind. Alles sieht aus, wie aus einem Guss. Beim Fachbetrieb bekommen Sie ebenfalls eine stilsichere Beratung. 

Dienstag, 4. Oktober 2016

Besondere Stuckrosetten mit mehr als zwei Meter Durchmesser

Unterschiedliche Stuckrosetten verschiedener Baustile

Es gibt viele unterschiedliche Stuckrosetten. Nicht nur aus unterschiedlichen Baustilen, sondern auch aus verschiedenen Materialien. Die am Markt erhältlichen Stuckrosetten sind in ihrer maximalen Größe nur begrenzt zu bekommen. Durchmesser bis 1,20 m gibt es in vielen Varianten. Im Angebot gibt es neben den Stuckrosetten kleinerer Einzelanbieter auch industriell gefertigte Modelle aus Hartschaum. 

Was aber wenn die Räume hoch und groß sind? Oder die Stuckrosetten sehr starkes Profil haben sollen? Wir führen in unserem Stuckprogramm viele Stuckrosetten aus unterschiedlichen Baustilen. Die meisten Modelle sind aus der Gründerzeit oder dem Jugendstil.  Das Angebot reicht bis zu einem Durchmesser von mehr als zwei Meter. 

Große Stuckrosetten mit einem Durchmesser über zwei Meter: Ein Praxisbeispiel

Stuckrosette erneuern mit Stuck Belz aus Bonn
Stuckrosetten mit einem Durchmesser um zwei Meter eignen sich für Altbauten in denen die ursprünglichen Stuckrosetten stark beschädigt wurden oder keine mehr vorhanden sind. Schon ab einer Deckenhöhe von drei Metern können Eindrucksvolle Ergebnisse erzielt werden. 
Im Folgenden beschreibe ich eine Situation, wie wir sie bereits erfolgreich umsetzen konnten. Die Ausgangssituation war ein Anbau an einem Altbau in der Kölner Südstadt. An der Wohnzimmerdecke war mittig über dem Kamin, aber versetzt aus der Raummitte eine Stuckrosette eingebaut. Dem Raum fehlte damit eine harmonische Symmetrie. Die Aufgabenstellung war es die alte Stuckrosette zu entfernen und eine neue große in der Raummitte zu platzieren. Damit verbunden musste auch der Stromanschluss entsprechend verlegt werden. Da d
ie Umbaumaßnahme sich nur auf das Wohnzimmer bezog und der Rest der Wohnung normal weiter genutzt wurde, mussten wir entsprechende Schutz- und Abdeckarbeiten durchführen. Mit einer Folienstaubwand und einer Staubabsauganlage konnten wir die Stauentwicklung für die Bereiche außerhalb der Baumaßnahme auf ein Minimum reduzieren. Der vorhandene Parkettboden wurde mit mehreren Lagen Abdeckmaterialien vor Druckstellen und Verschmutzung geschützt.
Stuckrosette erneuern mit Stuck Belz in Köln und BonnGleich zu Beginn der Maßnahme und nach Abschluss der Abdeckarbeiten wurde die alte Stuckrosette entfernt, das Stromkabel verlegt und die Stelle an der Decke beigeputzt. Die neue Stuckrosette besteht aus rund 60 kleinen und großen Teilen, die zunächst vor Ort eingesessen und dann eingebaut wurden. Die Übergänge zwischen den Einzelteilen und der Deckenfläche wurden sauber beiretuschiert, damit nach der Farbbeschichtung nichts vom Einbau zu erkennen ist. Für den vorhandenen Leuchter wurde in der Decke ein ausreichend starker Deckenhaken befestigt.

Zur Verkürzung der Trockenzeiten haben wir ein Entfeuchtungsgerät eingesetzt. Die Gelegenheit, das der gesamte Raum bereits perfekt abgedeckt war haben wir genutzt, um die Farbbeschichtung per airless aufzutragen. Mit dieser Methode kann die Farbe wesentlich feiner und gleichmäßiger aufgetragen werden als mit Pinsel und Rolle. Die Oberflächen sind in allen Bereichen gleichmäßig. Es sind keine Pinselstriche oder Übergänge vom Abrollen der Decken- und Wandflächen zu erkennen. 

große stuckrosette mehr als zwei meter durchmesser Belz BonnDie Arbeiten haben wir an einem Samstag begonnen und dem darauffolgenden Freitag abgeschlossen. In gerade mal einer Woche hat das Wohnzimmer nun eine völlig neue Optik. Das raumempfinden hat sich verändert. Die neue Decke hat einen großen Mittelpunkt bekommen. Die Muster fügen sich gut in den Raum ein und am Ende hat man das Gefühl es muss schon immer so gewesen sein.








Dienstag, 27. September 2016

Stuck-Belz Ausbildungsoffensive 2016




Stuck Belz - Wir bilden aus 

Auszublidende und FSJ-ler von Stuck Belz aus BonnIn diesem Jahr haben wir uns das ganz besonders aus die Fahnen geschrieben und haben zwei Auszubildende ins erste Lehrjahr aufgenommen und parallel haben zwei ihr freiwilliges soziales Jahr in der Denkmalpflege begonnen. Gleichberechtigung war uns an dieser Stelle wichtig und so haben wir uns in beiden Fällen jeweils für eine weibliche und einen männlichen Bewerber entschieden. In den Vorstellungen fehlt Niklas Koop unser erster FSJ'ler aus dem Jahrgang 2015/2016 der auch am 01.09.2016 die Ausbildung zum Stuckateur begonnen hat. Damit stellen wir uns für die Zukunft mit eigenem Nachwuchs auf. Wir konnten auf eine ganze Reihe vielversprechender Bewerbungen zurückgreifen. Die besten Bewerber haben es in unser Team geschafft. Ein Großteil der eingereichten Bewerbungen kamen über die sozialen Medien, wie zum Beispiel Facebook. Die Bewerbungsphase für den kommenden Jahrgang läuft bereits. Wir freuen uns auf viele neue Bewerber und bieten Praktikumsplätze, um uns und die Arbeiten des Stuckateurs kennen zu lernen. Alle Informationen dazu gibt es auf unserer Homepage.

Sarah Peters - Auszubildende zur Stuckateurin bei Stuck Belz

Sarah Peters Auszubildende zur Stuckateurin bei Stuck Belz"Mein Name ist Sarah Peters und ich bin 21 Jahre alt. Ich komme ursprünglich aus dem Saarland, wohne aber seit 6 Jahren in Köln. Ich suchte als Plan B nach einer Ausbildung, die abwechslungsreich ist und bin somit auf den Beruf des Stuckateurs gestoßen. Durch mein Praktikum war ich mir sicher, dass ich diese Ausbildung beginnen möchte. Ich freue mich am meisten darauf, mit einem sympathischen Team arbeiten zu können und endlich etwas Neues anzufangen. Am besten gefallt mir, dass die Ausbildung meinen Ansprüchen gerecht wird: Ich habe Abwechslung, kann im Team arbeiten, sitze nicht den ganzen Tag am Schreibtisch, "erschaffe" etwas mit meinen eigenen Händen und kann meine Kreativität etwas nutzen. Außerdem bekomme ich für die Ausbildung endlich ein eigenes Auto"
Sarah Peters Auszubildende zum Stuckateur ab 01. August 2016

 

Clara Denhoff - Freiwilliges Soziales Jahr in der Denkmalpflege bei Stuck Belz

Clara Denhoff Freiwilliges Soziales Jahr in der Denkmalpflege bei Stuck Belz"Mein Name ist Clara Denhoff. Ich habe 2015 mein Abitur gemacht und war dann für 3 Monate in Costa Rica für einen flexiblen Freiwilligendienst. Zum Stuckateur bin ich gekommen, da ich vor meinem Innenarchitektur Studium zunächst eine Tischlerausbildung machen wollte, die Entscheidung jedoch zu spät getroffen habe. Da mir handwerkliche Arbeiten sehr viel Spaß machen, wollte ich bis zu meiner Ausbildung auch etwas in die Richtung machen. Durch die ijgd bin ich dann zu mehreren handwerklichen Betrieben gekommen und habe mich dann für Stuckateur entschieden, da mich nicht nur die Arbeit, sondern auch der Betrieb sehr angesprochen hat. Von dem, was ich an meinem Probetag mitnehmen konnte, gefällt mir die präzise Arbeit mit den verschiedenen Werkstoffen und die angenehme Atmosphäre im Betrieb am meisten. Ich freue mich besonders auf die Arbeit mit den anderen Mitarbeitern und neue Dinge dazu zu lernen."
Clara Denhoff leistet ihr Freiwilliges Soziales Jahr in der Denkmalpflege ab 01. September 2016


Markus Breyer - Freiwilliges Soziales Jahr in der Denkmalpflege bei Stuck Belz

Markus Breyer Freiwilliges Soziales Jahr in der Denkmalpflege bei Stuck Belz"Mein Name ist Markus Breyer, ich komme aus Bonn und bin 17 Jahre alt. Ich habe dieses Jahr die Schule beendet und habe mich für ein FSJ entschieden, um mir nochmal 1 Jahr Zeit zu nehmen, über meinen weiteren Lebensverlauf nachzudenken und zu entscheiden, sowie um weitere Erfahrungen zu sammeln, die mir bei der Entscheidung helfen. Ich kam auf das FSJ Denkmalpflege, da ich auch Interesse an handwerklicher Arbeit habe und mich auch der geschichtliche Aspekt der Denkmalpflege interessiert. Ihre Firma sprach mich im Besonderen an, da ich Stuck sehr schön finde, und auch seit meiner Geburt in einem Haus mit Stuckelementen wohne. Ich war/bin gespannt darauf, mehr über Stuck, seine Herstellung und Montage zu lernen. An meinem Probearbeitstag bekam ich schon einen gewissen Eindruck, der Lust auf mehr machte. Am besten gefiel mir das Herausnehmen des Stucks aus der Form und der damit verbundene Moment, in dem man das Resultat seiner Arbeit sehen kann (und hoffentlich merkt, dass es gut ist!). Insgesamt gefällt es mir, etwas zu schaffen (im Sinne von kreieren), sei es auch nur etwas Kleineres. Insofern freue ich mich darauf, sowohl in der Werkstatt als auch auf der Baustelle, mehr über Stuck zu lernen."
Markus Breyer leistet sein Freiwilliges Soziales Jahr in der Denkmalpflege ab 01. September 2016


 

Donnerstag, 22. September 2016

Balkonsanierung an einem Jugenstil Altbau

Balkonsanierung ja, aber in welchem Umfang?

Balkonsanierung Jugendstilfassade Stucksanierung Die nächste Balkonsanierung ist fertig. Fast wäre hier ein optischer Fehltritt entstanden. Nach der ersten in Augenscheinnahme mit einem Statiker schien eine Erweiterung der Statik unumgänglich. Aufgabenstellung an uns war es neue Balkonkonsolen passend zur vorhandenen denkmalgeschützten Fassade anzufertigen. Hier hat die Erfahrung aus vergangenen Balkonsanierung den Eindruck gemacht, dass eine Erweiterung wahrscheinlich nicht erforderlich sein würde. Um den Eindruck zu untermauern kam der Vorschlag zunächst die Stahlträger komplett frei zu legen. Bei dieser Gelegenheit könnte auch das ohnehin an der Vorderseite in der Vergangenheit abgenommene Stuckgesims wieder herzustellen. Eine ausführliche Untersuchung der Stahlträger hat ergeben, das diese in ihrer Substanz kaum angegriffen waren und nur partiell aufgearbeitet werden mussten. Der Rost wurde vollständig entfernt und eine neue mehrlagige Rostschutzschicht aufgetragen. Durch eine zusätzliche Qualitätskontrolle wird sichergestellt, das alle Flächen mit mehreren Schichten Rostschutz beschichtet sind.

Vorbereitungen in der Stuckwerkstatt

Während der Vorbereitenden Arbeiten an den Stahlträgern wurde in der Stuckwerkstatt die Schalung für das Gesims vorbereitet. Die passende Profilierung wurde zu Beginn der Sanierungsmaßnahme vor Ort abgeformt. Die fertigen Schalungsteile wurde direkt in der Stuckwerkstatt auf die erforderlichen Maße geschnitten und die Gehrungen vorbereitet.

Komplettsanierung des gesamten Balkons

Balkonsanierung Jugendstilfassade Stucksanierung Balkon Masswerk
Die Sanierungsmaßnahme umfasste ebenfalls den Innenbereich des Balkons. Der alte Estrich wurde vollständig entfernt und ein neuer mit stärkerem Gefälle eingebaut. Es wurden zwei neue Entwässerungen geschaffen, damit zukünftig die Gefahr minimiert wird, daß wieder Wasser auf dem Balkon stehen bleiben kann. Mit einer neuen Abdichtung ist die Balkonplatte nun wieder für die nächsten Jahrzehnte gut geschützt. Bei einer Abdichtung wie sie hier eingebaut wurde ist zu beachten, dass die Beschichtung einen begehbaren Aufbau benötigt. Dies könnte zum Beispiel ein Holzbelag sein.  

Für die Rekonstruktion der Stuckgesimse wurde die Schalung vor Ort genau angepasst. Zur Sicherung  und Armierung wurden 10 mm Eisenarmierungen eingebaut und mit der Bausubstanz verbunden. Für das Stuckgesims wurde ein Beton von Hand abgemischt. Um möglichst wenige Lufteinschlüsse in der Oberfläche zu erhalten wurde der Beton in der Schlaung gestampft und gerüttelt.  Nach ausreichender Standzeit konnten die Schalungselemente entfernt werden. Kleine Lufteinschlüsse wurden in den entsprechenden Teilbereichen nachgearbeitet. Zusammen mit diesem Arbeitsgang sind kleine Reparaturen am Handlauf und in der Ornamentik der Balkonbrüstung ausgeführt worden. 

Finish der Balkonsanierung

Am fertig Bearbeitetem Balkon wurden zum Abschluss über die neuen Stuckgesimse eine Zinkabdeckung eingebaut. Sie schützt die außen vorstehenden Gesimse vor Witterungseinflüssen und sorgt dafür, dass ablaufendes Wasser nicht über die Gesimse abläuft. Ohne diesen zusätzlichen Schutz sind schon nach kurzer Zeit laufspuren von ablaufendem Wasser sichtbar. Abgesetzter Staub und Schmutz Tropfen an der Vorderkante der Abdeckung ab. So ist sichergestellt, dass der neu aufgebrachte Anstrich lange geschützt ist.

Dienstag, 6. September 2016

Nachträglich ein Stromkabel in Stuckrosetten einbauen

Stuckrosette ohne Stromanschluss

Stuckrosette ohne Stromanschluss Stuck BelzIn der Zeit als unsere heutigen Altbauten entstanden sind war Elektrizität noch kein weitverbreitetes Thema. Erst recht nicht in Sachen Beleuchtung. Fortschrittliche Häuser verfügten aber schon über Gasleitungen und hatten in den Räumen an den Decken Gaslampen oder sogar ganze Leuchter die mit Gas betrieben wurden. Im Laufe der Jahrzehnte sind die Häuser nach und nach an das Stromnetz angeschlossen worden. Die alten Gaslampen haben ihre Funktion damit verloren und in den meisten Fällen sind nur noch die alten Gasleitungen in der Raummitte oder in den Rosetten Zeugen dieser Zeit. Schon lange wird ihre alte Funktion nicht mehr benötigt. Sie dienen nur noch der Befestigung neuer elektrischer Lampen. 

Stromkabel wurden häufig sichtbar verlegt

Stuckrosette mit sichtbarem Stromkabel
Um den Deckenstuck beim Einziehen der Elektroleitungen nicht zu beschädigen wurden die Leitungen in der Wand noch unter den Putz verlegt bis kurz unter die meist umlaufende Hohlkehle. Von dieser Stelle aus wurden die Kabel dann sichtbar auf der Decke und über den Stuck verlegt. In vielen Häusern ist das bis heute der Fall. Die Leitungen wurden entweder direkt auf den Stuck und Putz geklebt oder von der Wand zur Raummitte abgependelt. Beide Varianten sind heute nicht mehr zeitgemäß. 

Stromkabel nachträglich unter Stuck einbauen

Ja es ist möglich nachträglich die Stromkabel durch den Stuck oder hinter dem Stuck von der Wand zur Raummitte zu bringen. Es braucht dazu einen geschickten Elektriker und einen Stuckateur. Von der in der Wand liegenden Abzweigdose wird zunächst eine Verbindung bis zur Decke hergestellt. Der Stuck zwischen Wand und Decke besteht meist aus einem Wandstab, einer glatten oder verzierten Hohlkehle und einem oder mehreren Deckenstäben. Bei stark verziertem Stuck kann man versuchen mit einem entsprechend langen Bohrer hinter den Profilen durch zukommen. Wenn das nicht gelingt sollte ein Schnitt an einer unauffälligen Stelle durch die Profile gemacht werden. Im Deckenbereich kann ja nach Lage der Deckenbalken das Kabel oberhalb der Spalierlatten verlegt werden. An der Stuckrosette wird genau wie bei der Hohlkehle verfahren. Die alte Gasleitung sollte nach Möglichkeit für die Befestigung der Lampe erhalten bleiben oder wird gleich bei dieser Gelegenheit gegen eine Gewindestange ausgewechselt. In der Regel empfiehlt es sich bei der alte Gasleitung zu bleiben, da diese meist direkt an einem Deckenbalken befestigt wurden. 

Spuren vom Verlegen der Stormkabel im Stuck retuschieren

Fertig bearbeitete Stuckrosette Stromkabel nachgerüstet Belz BonnDie Schlitze die beim Verlegen der Eletroleitungen entstanden sind müssen nun noch vom Stuckateur retuschiert werden. In den glatten Flächen mit einem dem Bestand angepasstem Putz und im Stuck mit Klebegips. Eventuell beschädigte Profilierungen oder Ornamentik wird direkt vor Ort von Hand ergänzt. Sollte bei der Demontage eine größere Verzierung beschädigt worden sein ist es auch möglich diese sofern vorhanden an einer anderen Stelle der Decke mit Silikon abzuformen. Aus dieser Form kann ein passender Abguss erstellt werden, der dann an der Schadstelle den Stuck wieder  vervollständigt.