Posts mit dem Label fsj werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label fsj werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 5. Mai 2017

Auszubildende werden Ausbildungsbotschafter

Ausbildungsbotschafter bei Stuck-Belz

Logo Ausbildungsbotschafter Handwerkskammer Köln Stuck Belz

 Zweite Generation Auszubildende in 2017 ausgebildet: 

Ausbildungsbotschafter Ausbildung Seminar Handwerkskammer KölnNach der ersten Generation im vergangenen Jahr wurde nun mein nächster Auszubildender zum Ausbildungsbotschafter im Stuckateurhandwerk bei der Handwerkskammer in Köln ausgebildet. Die Ausbildungsbotschafter waren ursprünglich eine Idee der Industrie und Handelskammern, die erkannt haben, das Auszubildende in Berufsvorstellungen an Schulen durch den geringen Altersabstand zu den Schülern oftmals einen besseren Zugang bekommen. Dies machen sich nun auch die Handwerkskammern zu nutze und senden Auszubildende ab dem zweiten Lehrjahr in Schulen, um ihren Beruf vorzustellen. Zuvor werden die Azubis in einem eintägigen Seminar auf ihre neue Aufgabe vorbereitet. In einer kleinen Gruppe wird geübt vor anderen zu sprechen und wie man eine Präsentation vorbereitet. Später bei den Einsätzen in den Schulklassen werden die Ausbildungsbotschafter dann von ihren Mentoren der Handwerkskammer begleitet. Die Vorträge sollen von den Auszubildenden selbst erstellt und vorgetragen werden. Sollte es dennoch mal zu einem Hänger oder Aussetzer während eines Vortrags vor Schülern kommen, können die Mentoren unterstützend eingreifen. Ist der verlorene Faden wieder gefunden, kann der Vortrag fortgesetzt werden. 

Eine umfangreiche Beschreibung der Handwerkskammer zu Köln finden sie unter diesem Link: https://www.hwk-koeln.de/32,722,1188.html

Wie kommen die Ausbildungsbotschafter an die Schulen und umgekehrt?

Ausbildungsbotschafter Ausbildung Seminar Handwerkskammer Köln
Mein Azubi Niklas beim Üben seines Vortrags
Schulen können ihren Bedarf direkt bei der zuständigen Handwerkskammer oder Industrie- und Handelskammer anmelden. Von dort aus werden Betriebe wie Stuck-Belz angeschrieben, ob der Einsatz des Ausbildungsbotschafters an dem gewünschten Termin möglich ist. Da die Auszubildenden ja selbst noch in der Berufsschule oder der überbetrieblichen Ausbildung sein können wird zunächst die Verfügbarkeit überprüft. Sollte der Ausbildungsbotschafter gerade selbst nicht im Betrieb sein, muss an entsprechender Stelle eine Sondergenehmigung beantragt werden den Auszubildenden für die Dauer des Einsatzes freizustellen. Je nachdem wann und wo der Einsatz ist kann es vorkommen, das an diesem Tag kein weiterer Einsatz im Betrieb oder der Schule möglich ist.
Ich für meinen Teil stelle den Auszubildenden für den Tag des Einsatzes in der Schule vollständig frei, um genügend Zeit für Vor- und Nachbereitung zu haben.

Was habe ich als Betrieb von einem Ausbildungsbotschafter?

Ausbildungsbotschafter Ausbildung Seminar Handwerkskammer Köln
Klar stellt sich für einen Unternehmer die Frage, was habe ich eigentlich als Betrieb davon, wenn mein Auszubildender zum Ausbildungsbotschafter wird, außer dass er noch mehr Tage fehlt. So mag man vielleicht im ersten Moment darüber denken können, doch in Anbetracht der Tatsache, dass im Handwerk großer Nachholbedarf besteht es wieder für Jugendliche Attraktiv zu machen, sollte man die Gelegenheit nutzen. Man bekommt als Betrieb mit einem Ausbildungsbotschafter einen direkten Kontakt zu Schülern, die kurz vor der Entscheidung stehen, welchen Weg sie in Sachen berufliche Zukunft einschlagen sollen. Ein guter Zeitpunkt für seinen Beruf und natürlich auch für seinen  eigenen Betrieb zu werben. Eigens für diesen Zweck haben wir bei Stuck-Belz einen Flyer entwickelt, der auf einer DIN A4 Seite den Beruf des Stuckateurs umschreibt und auf der zweiten Seite den Betrieb vorstellt. Hierin ist auch das Angebot für ein Schülerpraktikum bzw. einem Praktikum außerhalb der Schule enthalten. Weiter sind die Ausbildungsmöglichekeiten bei Stuck-Belz beschrieben. Schon nach den ersten Einsätzen unseres Ausbildungsbotschafters konnten wir erste Praktikumsplätze vergeben.

Ausbildungsbescheinigung Niklas Koop: Zertifikat
Ausbildungsbescheinigung Niklas Schüffelgen: Zertifikat

Hinweis: Alle Bilder wurden von der Handwerkskammer zu Köln (Hr.Freundlieb/Fr.Müller) zur Verfügung gestellt. Um mit der Handwerkskammer in Kontakt zu treten, nutzen Sie bitte den oben genannten Link.

Mittwoch, 9. November 2016

Berufsvorstellung Der Stuckateur in Bonns Fünfter Gesamtschule

Der Stuckateur - Vorgestellt von Michael Christmann

Wöchentliche Berufsvorstellung an Bonns Fünfter Gesamtschule

Michael Christmann Vortrag der Stuckateur Bonns FuenfteIn Bonns Fünfter Gesamtschule im Ortsteil Kessenich werden an den Freitagen in der Zeit von 8:45 bis 10:00 den Schülern verschiedene Berufe vorgestellt. Teile der neunten und zehnten Klassen haben so die Möglichkeit sich schon vor einem Praktikum zu informieren welche Berufe und Berufsgruppen es überhaupt gibt. Für die Unternehmen und andere Anbieter von Ausbildungsplätzen eine sehr gute Gelegenheit sich und ihren Beruf zu präsentieren. Frau van der Wurp ist die Ansprechpartnerin der Schule, die auch für die Organisation und Durchführung zuständig ist. An dieser Stelle möchte ich bedanken für die Gelegenheit meinen Beruf vorstellen zu dürfen. 

Wer weiß was ein Stuckateur ist?

Von den Anwesenden fast 40 Schülern konnte nur einer diese Frage beantworten. Die schönen alten Häuser mit den verzierten Fassaden, die kannten dann aber doch alle Schüler. Hier die erste Erkenntnis für mich. Wir Stuckateure müssen uns nicht wundern, das in den aktuellen Jahrgängen kaum noch Auszubildende zu finden sind. -Wenn in den jungen Generationen niemand mehr unseren Beruf noch kennt, wie wollen wir dann Auszubildende bekommen?! 

Die Ausbildung zum Stuckateur

Kommen wir also zum Vortrag und fangen damit mal ganz klein an. Der Stuckateur ist einer der Handwerksberufe. Die Ausbildung findet im Betrieb, der überbetrieblichen Ausbildung im Ausbildungszentrum und in der Berufsschule statt. In der Regel dauert die Ausbildung drei Jahre und beginnt am 01. August oder 01. September jeden Jahres. Es besteht dieMöglichkeit die Lehrzeit zu verkürzen. Auch ohne einen Schulabluss ist der Beginn einer Ausbildung möglich. Für eine Verkürzung der Ausbildungszeit von Beginn an ist ein Abitur oder gleichwertiger Abschluss erforderlich. Sollte sich während der Ausbildung herausstellen, das die Leistungen in den drei Ausbildungsbereichen überdurschnittlich gut sind, kann auch während der laufenden Ausbildung ein Antrag auf Verkürzung vom Ausbildungsbetrieb gestellt werden. Sollte die am Schluss der Ausbildung stehende Gesellenprüfung im ersten Anlauf nicht bestanden werden, verlängert sich die Lehrzeit um ein halbes Jahr.

Was macht denn der Stuckateur?

Michael Christmann hält Vortrag über Stuckateur in Bonns FuenfterDie Antwort auf diese Frage beziehe ich zunächst einmal auf meinen Betrieb, denn wir führen auch heute noch zu 90% die Arbeiten aus, wie sie von den Stuckateuren auch vor 100 Jahren schon ausgeführt wurden. Viele der Stuckarbeiten werden in der Stuckwerkstatt vorbereitet und später an den Baustellen eingebaut. Nicht für jedes Projekt sind Vorarbeiten erforderlich, dann werden zum Beispiel fehlende Verzierungen direkt vor Ort nachmodelliert. Üblicherweise machen Stuckateure heute kaum noch Stuckarbeiten. Zum Berufsbild des Stuckateurs gehören heute Verputzarbeiten im Innen- und Außenbereich,  hierzu zählen auch Wärmedämmungen an Fassaden oder den Innenseiten der Außenwände. Trockenbau ist ein weiteres großes Einsatzgebiet des Stuckateurs, hierzu zählen zum Beispiel das Ausbauen von Dachgeschossen, Brandschutzarbeiten oder der Einbau von Schallschutzelementen. Der Stuckateur ist ein klassiches Kunsthandwerk und hat mit den neuen Einsatzgebieten auch sehr moderne Tätigkeitsfelder für die auch Maschinen zum Einsatz kommen. 

Wie arbeiten die Stuckateure?

Vortrag Stuck Stuckateur Michael Christmann Belz Bonn
In der Regel ist Teamarbeit gefragt. Nur in seltenen Fällen sind Stuckateure alleine auf der Baustelle. Beim Arbeiten in der Stuckwerkstatt sieht das schon etwas anders aus, hier kann es schon mal vorkommen das man alleine Arbeitet. Während der Ausbildung ist immer ein Ausbilder dabei. Erst zum Ende der Ausbildung kann es in Einzelfällen mal vorkommen, das der Auszubildende ein Aufgabe bekommt die er alleine Lösen soll. 

Normalerweise starten die Teams auch Kolonnen genannt morgens am Lager und fahren dann gemeinsam zur Baustelle. Bei Projekten die über mehrere Tage oder Wochen gehen, trifft man sich direkt an der Baustelle. Je nach Arbeit wird das zu verarbeitende Material mit der Hand angemischt oder zugeschnitten. Bei größeren Mengen erfolgt diese Arbeit mit Maschinen. Auch für das Anbringen von Putzen gibt es eine Maschine diese wird immer dann eingesetzt, wenn es nicht mehr sinnvoll ist die benötigten Mengen mit der Hand anzumischen.

Es wird nicht nur gearbeitet, auch ein bisschen Spaß muss sein

Vortrag von Michael Christmann der Stuckateur in Bonns Fuenfter
Erst die Arbeit dann das Vergnügen, so alt und so wahr. In meinem Betrieb Stuck-Belz lege ich sehr viel Wert darauf, dass wir neben der Arbeit auch anders Zeit miteinander verbringen. Dazu machen wir gemeinsam regelmäßige Aktionen. Das kann man eine spontane Mittagspause am Grill in der Halle sein oder eine Segwaytour durch Bonn, um nur zwei zu nennen. Ein paar Termine wiederholen sich Jahr für Jahr, so besuchen wir zusammen Pützchensmarkt und gehen zum Jahresabschluss über den Bonner Weihnachtsmarkt. Wem das alles noch nicht reicht der kann in unserem Laufteam mitmachen, in dem wir fast komplett beim Firmenlauf in der Rheinaue antreten.


Neugierig auf den Stuckateur oder Stuck-Belz geworden?

Gut so! Wir bieten ganzjährig Praktikumsplätze für Mädchen und Jungen an. Seit einigen Jahren bieten wir auch Plätze beim Girls Day als ersten Einstieg an. Wer noch früher zu einem Besuch kommen möchte kann dies mit seiner Schulklasse oder Kindergartengruppe nach vorheriger Anmeldung ebenfalls tun.

Sendet zur Anmeldung einfach eine kurze Mail mit Terminwunsch an: Michael Christmann
Mehr Infos zur Ausbildung und unserem Bewerbungstool gibts hier: Stuck-Belz Homepage

Dienstag, 27. September 2016

Stuck-Belz Ausbildungsoffensive 2016




Stuck Belz - Wir bilden aus 

Auszublidende und FSJ-ler von Stuck Belz aus BonnIn diesem Jahr haben wir uns das ganz besonders aus die Fahnen geschrieben und haben zwei Auszubildende ins erste Lehrjahr aufgenommen und parallel haben zwei ihr freiwilliges soziales Jahr in der Denkmalpflege begonnen. Gleichberechtigung war uns an dieser Stelle wichtig und so haben wir uns in beiden Fällen jeweils für eine weibliche und einen männlichen Bewerber entschieden. In den Vorstellungen fehlt Niklas Koop unser erster FSJ'ler aus dem Jahrgang 2015/2016 der auch am 01.09.2016 die Ausbildung zum Stuckateur begonnen hat. Damit stellen wir uns für die Zukunft mit eigenem Nachwuchs auf. Wir konnten auf eine ganze Reihe vielversprechender Bewerbungen zurückgreifen. Die besten Bewerber haben es in unser Team geschafft. Ein Großteil der eingereichten Bewerbungen kamen über die sozialen Medien, wie zum Beispiel Facebook. Die Bewerbungsphase für den kommenden Jahrgang läuft bereits. Wir freuen uns auf viele neue Bewerber und bieten Praktikumsplätze, um uns und die Arbeiten des Stuckateurs kennen zu lernen. Alle Informationen dazu gibt es auf unserer Homepage.

Sarah Peters - Auszubildende zur Stuckateurin bei Stuck Belz

Sarah Peters Auszubildende zur Stuckateurin bei Stuck Belz"Mein Name ist Sarah Peters und ich bin 21 Jahre alt. Ich komme ursprünglich aus dem Saarland, wohne aber seit 6 Jahren in Köln. Ich suchte als Plan B nach einer Ausbildung, die abwechslungsreich ist und bin somit auf den Beruf des Stuckateurs gestoßen. Durch mein Praktikum war ich mir sicher, dass ich diese Ausbildung beginnen möchte. Ich freue mich am meisten darauf, mit einem sympathischen Team arbeiten zu können und endlich etwas Neues anzufangen. Am besten gefallt mir, dass die Ausbildung meinen Ansprüchen gerecht wird: Ich habe Abwechslung, kann im Team arbeiten, sitze nicht den ganzen Tag am Schreibtisch, "erschaffe" etwas mit meinen eigenen Händen und kann meine Kreativität etwas nutzen. Außerdem bekomme ich für die Ausbildung endlich ein eigenes Auto"
Sarah Peters Auszubildende zum Stuckateur ab 01. August 2016

 

Clara Denhoff - Freiwilliges Soziales Jahr in der Denkmalpflege bei Stuck Belz

Clara Denhoff Freiwilliges Soziales Jahr in der Denkmalpflege bei Stuck Belz"Mein Name ist Clara Denhoff. Ich habe 2015 mein Abitur gemacht und war dann für 3 Monate in Costa Rica für einen flexiblen Freiwilligendienst. Zum Stuckateur bin ich gekommen, da ich vor meinem Innenarchitektur Studium zunächst eine Tischlerausbildung machen wollte, die Entscheidung jedoch zu spät getroffen habe. Da mir handwerkliche Arbeiten sehr viel Spaß machen, wollte ich bis zu meiner Ausbildung auch etwas in die Richtung machen. Durch die ijgd bin ich dann zu mehreren handwerklichen Betrieben gekommen und habe mich dann für Stuckateur entschieden, da mich nicht nur die Arbeit, sondern auch der Betrieb sehr angesprochen hat. Von dem, was ich an meinem Probetag mitnehmen konnte, gefällt mir die präzise Arbeit mit den verschiedenen Werkstoffen und die angenehme Atmosphäre im Betrieb am meisten. Ich freue mich besonders auf die Arbeit mit den anderen Mitarbeitern und neue Dinge dazu zu lernen."
Clara Denhoff leistet ihr Freiwilliges Soziales Jahr in der Denkmalpflege ab 01. September 2016


Markus Breyer - Freiwilliges Soziales Jahr in der Denkmalpflege bei Stuck Belz

Markus Breyer Freiwilliges Soziales Jahr in der Denkmalpflege bei Stuck Belz"Mein Name ist Markus Breyer, ich komme aus Bonn und bin 17 Jahre alt. Ich habe dieses Jahr die Schule beendet und habe mich für ein FSJ entschieden, um mir nochmal 1 Jahr Zeit zu nehmen, über meinen weiteren Lebensverlauf nachzudenken und zu entscheiden, sowie um weitere Erfahrungen zu sammeln, die mir bei der Entscheidung helfen. Ich kam auf das FSJ Denkmalpflege, da ich auch Interesse an handwerklicher Arbeit habe und mich auch der geschichtliche Aspekt der Denkmalpflege interessiert. Ihre Firma sprach mich im Besonderen an, da ich Stuck sehr schön finde, und auch seit meiner Geburt in einem Haus mit Stuckelementen wohne. Ich war/bin gespannt darauf, mehr über Stuck, seine Herstellung und Montage zu lernen. An meinem Probearbeitstag bekam ich schon einen gewissen Eindruck, der Lust auf mehr machte. Am besten gefiel mir das Herausnehmen des Stucks aus der Form und der damit verbundene Moment, in dem man das Resultat seiner Arbeit sehen kann (und hoffentlich merkt, dass es gut ist!). Insgesamt gefällt es mir, etwas zu schaffen (im Sinne von kreieren), sei es auch nur etwas Kleineres. Insofern freue ich mich darauf, sowohl in der Werkstatt als auch auf der Baustelle, mehr über Stuck zu lernen."
Markus Breyer leistet sein Freiwilliges Soziales Jahr in der Denkmalpflege ab 01. September 2016


 

Montag, 25. Juli 2016

Girls Day 2016 auf der Stuckbaustelle

Girlsday Stuck Belz 2016 zukunftstag handwerk Stuckateur

Girlsday bei Stuck-Belz auf einer Stuckbaustelle

Rückblick auf den Stuck-Belz Girlsday 2016:

Hier noch ein Nachtrag zum diesjährigen #girlsday Wie auch schon in den vergangenen Jahren hatten auch in diesem Jahr gleich mehrere junge Damen die Gelegenheit die Arbeiten des #Stuckateur direkt auf der Baustelle erleben zu können. Zu viert haben sie einige Materialien und Aufgaben kennen gelernt. Ihr #Zukunftstag ist ungefähr so abgelaufen:

Tagesablauf Girlsday bei Stuck-Belz:

6:45 Treffen am Lager mit den anderen Kollegen und Bekanntgabe der heutigen Baustellen / Einteilung zu den Baustellen

7:00 Beginn der Arbeitszeit in der Stuckwerkstatt. Werkstattleiter Hermann erklärt kurz, wie Silikonformen mit Gips ausgegossen werden und was dazu alles benötigt wird. Die vier Damen können selbst aus verschiedenen Formen aussuchen und Abgüsse herstellen. 

9:00 Frühstückspause. Zeit sich auszutauschen, wie der Tag bisher gelaufen ist. Es ist noch alles neu und aufregend. Und ja tatsächlich macht man sich schon morgens die Finger dreckig ;-)

9:15 weiter geht's in der Stuckwerkstatt. Die Abgüsse aus den Silikonformen nehmen und im Trockenraum ablegen.

10:00 Auf geht's mit dem Chef zur Baustelle. Ganz in der Nähe vom Betrieb wurde in einem Altbau eine #Stuckdecke erneuert. Nach einem Löschwasserschaden war diese völlig zerstört und musste erneuert werden. Hier haben wir mit dem #FSJ ler Niklas dieses Bild gemacht. Er macht sein Freiwilliges Soziales Jahr in der Denkmalpflege bei Stuck-Belz

12:00 Zurück in der Stuckwerkstatt Zeit für die Mittagspause. Es gibt für alle Pizza.

13.00 In der Ausstellung am Büro liegen vier Fragebögen bereit. Wie war unser bisheriger Eindruck vom Tag? Welche Aufgaben hat ein Stuckateur? Wie funktioniert die Ausbildung zum Stuckateur und einige Fragen zum Betrieb Stuck-Belz?

14:00 Zurück in die Stuckwerkstatt. Die Abgüsse aus dem Trockenraum holen und mit dem eigenen Namen versehen. Jetzt die letzte Gelegenheit für heute noch weitere Abgüsse als Erinnerung an diesen Tag herzustellen. Es gibt Stadtwappen, verschiedene Büsten von Komponisten, aber auch lustige Dinge, wie kleine Brückenmännchen oder popos mit Ohren.

16:00 Feierabend ein spannender Tag geht zu Ende.

Interesse bekommen an einem der kommenden girlsdays bei uns dabei zu sein? Einfach eine kurze Bewerbung an info@belz.de schicken und beim nächsten Durchgang mitmachen und live erleben was wir bei Stuck-Belz den ganzen Tag machen.  

Freitag, 15. Juli 2016

Stuckwerkstatt Belz Stuckleisten und Stuckrosetten herstellen




In der Stuck Belz Stuckwerkstatt werden nicht nur Stuckprofile und Stuckrosetten hergestellt. Ein großer Teil der betrieblichen Ausbildung findet hier statt. Am Anfang sind es kleine Büsten von Beethoven oder erste Fingerübungen die unsere Auszubildenden machen, um einen ersten Einstieg in das Thema Stuck zu bekommen. Die künstlerischen Bauberufe erfreuen sich derzeit eines kleinen Aufschwungs insbesondere bei den Schülern, die in der Oberstufe merken, das sie sich immer weniger für die Schule interessieren und einen Weg hin zu etwas praktischem suchen. Hier bietet das Handwerk attraktive Lösungen, die mit einer Ausbildung weiter den Weg zu einem Studium offen halten. Es gibt viele Möglichkeiten einzusteigen. Wir bieten unter anderen Praktikumsplätze für Jungen und Mädchen an. Der Girls Day ist seit einigen Jahren fester Bestandteil unseres Kalenders. Seit Sommer 2015 sind wir auch anerkannte Einsatzstelle der Jugendbauhütten.Über die Deutsche Stiftung Denkmalschutz und den ijgd können wir so ein Freiwilliges Jahr in der Denkmalpflege anbieten. Nach Abschluss dieses Jahres kann ein nahtloser Übergang in die Ausbildung zum Stuckateur erfolgen. Unter Umständen kann die Ausbildungszeit verkürzt werden. Im Gegensatz zu den meisten Stuckateuren beschäftigen wir uns fast ausschließlich mit der Sanierung historischer Gebäude. Stuckarbeiten sind der Schwerpunkt unserer Arbeiten. Gelegentlich führen wir auch andere Arbeiten, wie zum Beispiel Trockenbauarbeiten oder Wärmedämmungen aus.

Dienstag, 12. April 2016

Freiwilliges Soziales Jahr in der Denkmalpflege mit der Jugendbauhütte

ijgd belz bonn stuckateur fsj freiwilliges soziales jahr im Handwerk
Stand des ijgd auf unserer Eröffnungsfeier am 12.03.2016

Im Sommer 2015 haben wir unseren ersten FSJ'ler aufgenommen. Wie kommt es, das ein Handwerksbetrieb ein freiwilliges Soziales Jahr anbieten kann? Diese Frage wird mir immer wieder gestellt. Im Interview habe ich Hr. Steinberger (Leiter des ijgd Bonn) und Niklas Koop (FSJ'ler)

Herr Steinberger die Jugendbauhütten bieten jungen Menschen die Möglichkeit ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Denkmalpflege zu absolvieren. Was sind die Jugendbauhütten/ijgd?
Die Jugendbauhütten sind ein Projekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) in Trägerschaft der Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste (ijgd). Das Projekt wurde 1999 ins Leben gerufen, um junge Menschen in aktiver Art und Weise an die Denkmalpflege heranzuführen. Jugendliche im Alter zwischen 16 und 26 Jahren haben in den Jugendbauhütten die Möglichkeit ein Freiwilliges Soziales Jahr bzw. einen Bundesfreiwilligendienst in der Denkmalpflege zu absolvieren. Voraussetzung für die Teilnahme ist die Beendigung der Schulpflicht und Interesse an der Denkmalpflege. Die Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste sind der älteste und größte Workcamp-Anbieter Deutschlands. Im Rahmen der Freiwilligendienste in den Bereichen Soziales, Ökologie, Politik und Denkmalpflege begleiten wir jährlich mehr als 5.000 Freiwillige in Deutschland und weltweit.

Ich werde im Gespräch mit Kunden und Kollegen häufig gefragt, worin genau begründet ist, das wir gemeinsam eine solche Stelle anbieten können?
Das Freiwillige Soziale Jahr in der Denkmalpflege ist ein Bildungs- und Orientierungsjahr für junge Menschen. Sie sollen unter realistischen Bedingungen Einblicke in die jeweilige Arbeitsfelder bekommen. Hierfür ist es wichtig, dass sie in den Betrieben und Einrichtungen erhalten, in denen sie eine gute fachliche Anleitung erhalten und einen realistischen Einblick in das Arbeitsfeld gewinnen können. Vorteile für unsere Einsatzstellen sind u.a. eine Verjüngung im Team, andere Perspektiven, Gewinnung von zukünftigen Auszubildenden, aktiver Beitrag für die Förderung des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege sowie Unterstützung im Arbeitsalltag.

Sie wählen gezielt Ihre Partnerbetriebe aus in denen der Dienst geleistet wird. Was sind die Kriterien nach denen Sie Ihre Partnerbetriebe auswählen? Wie sind Sie auf Stuck-Belz aufmerksam geworden.
Wir möchten den jungen Menschen gerne eine breite Palette an unterschiedlichen Handwerksbetrieben von Holz und Glas über Metall und Lehmbau bis hin zu Stein- und Stuck anbieten und wir waren auf der Suche nach einem geeigneten Betrieb im Bereich Stuck. Aufmerksam geworden sind wir auf die Firma Stuck-Belz als Fachbetrieb mit guten Referenzen in diesem Gewerk. Bei einem ersten gemeinsamen Gespräch bestätigte sich dieser Eindruck. Kriterien sind für uns, dass die Freiwilligen zusätzlich in den Einsatzstellen eingebunden sind und das sie gut an die praktischen Tätigkeiten herangeführt werden. Für unser Programm ist es natürlich wichtig, dass der überwiegende Teil der Aufgaben der Freiwilligen im Bereich der Denkmalpflege liegt. Diese sowie die weiteren Kriterien unserer Mindeststandards werden von der Fa. Belz in guter Weise gelebt.

Wie können Interessierte junge Menschen Informationen zum einem Freiwilligen Sozialen Jahr bei den ijgd bekommen?
Interessierte finden alle Informationen zu den Workcamps und Freiwilligenprogrammen im In- und Ausland auf unserer Internetseite www.ijgd.de. Gezielte Informationen zu den Jugendbauhütten finden sie unter: www.jugendbauhuetten.de. Bei weiteren Fragen können sich Interessierte aber auch gerne per Telefon unter 0228-228 00 82 bei mir oder meiner Kollegin Frau Zaar melden.

Unsere Postadresse lautet: ijgd Jugendbauhütte NRW – Rheinland, Kasernenstraße 48, 53111 Bonn.


Niklas Du bist nun seit einigen Monaten bei uns im Einsatz, was war der Grund für Dich ein Freiwilliges Soziales Jahr abzuleisten?
Nachdem ich den schulischen Teil der Fachhochschulreife erlangt hatte, wusste ich noch gar nicht, in welche Richtung ich beruflich gehen sollte. So habe ich mich für ein Freiwilliges Soziales Jahr entschieden, um Einblick ins Berufsleben zu bekommen. Gerne wollte ich etwas Handwerkliches machen. Das mit einer sozialen Tätigkeit zu verbinden schien mir ideal. Außerdem wusste ich, dass ich nach dem FSJ auch den praktischen Teil des Fachabiturs haben werde.

Wie bist Du auf den ijgd und dann auf Uns aufmerksam geworden?
Auf die Ijgd kam ich durch ein Werbe-Video im Internet, in dem ein Team der Jugendbauhütte aus verschiedenen Betrieben zusammenarbeitete, um eine alte Mühle zu erhalten. Nachdem ich mich bei der Ijgd beworben hatte, wurde mir eine Liste von Betrieben zugesandt, bei denen ich mich bewerben konnte. Als ich mich über die Einsatzstellen informierte, fiel mir sofort die Firma Belz auf,  die sich mit dem Thema Stuck und Denkmalschutz beschäftigt. Das versprach ein interessantes Thema, praktisches und kreatives Arbeiten.
Beschreibe kurz welche Aufgaben Du bisher während der letzten Monate ausgeführt hast.
Schnell durfte ich bei der Herstellung und der Restaurierung von Stuck mithelfen. Am meisten hat mir das Erstellen der Formen alter Stuckobjekte gefallen. Gut gefällt mir auch, dass jeder Tag abwechslungsreich ist. Die Aufgaben und Einsatzstellen sind sehr vielfältig und bieten immer andere Herausforderungen. Außerdem hat die Firma Belz eine lange Tradition und so habe ich während der letzten Monate sehr viel gelernt. 
Neben der Zeit im Betrieb finden auch noch weitere Kurse statt, was hat es damit auf sich?
Neben der Zeit im Betrieb gibt es Seminare, auf denen sich FSJler aus verschiedenen Betrieben treffen und ihre Erfahrungen austauschen. Wir erfahren über die Einsatzstellen der anderen und lernen so die verschiedenen Facetten des Denkmalschutzes kennen.

Würdest Du nach Deinen bisherigen Erfahrungen ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Denkmalpflege weiterempfehlen und warum?
 Ja ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen, da es eine gute Möglichkeit ist, sich zu orientieren, seine Fähigkeiten kennen zulernen und viel zu lernen. Ein FSJ in der Denkmalpflege bedeutet körperliches und künstlerisches Arbeiten und es hilft zudem, schöne alte Gebäude für die Allgemeinheit zu erhalten. Mir gefällt die Arbeit so gut, dass ich mich entschieden habe, meine Ausbildung bei der Firma Belz zu machen. 

Zertifikat der Deutschen Stiftung Denkmalschutz das Stuck-Belz anerkannte Einsatzstelle für ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Denkmalpflege ist